Vorderhunsrück liest "Wo nichts fehlt, wenn Gott fehlt"


In unseren Gemeinden war die Kirche jahrhundertelang der Mittelpunkt. Doch heute erleben wir etwas Neues: Kirche UND Gott scheinen nicht mehr "dringend gebraucht" zu werden. Es ist oft kein lautstarker Austritt aus Protest, sondern eher ein lautloses Verschwinden des Interesses. Neueste Untersuchungen (z.B. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung 2023 der Evangelischen Kirche Deutschlands und der Deutschen Bischofskonferenz) sprechen nur noch von 13 Prozent kirchennahen Mitgliedern der Gesellschaft und 25 Prozent sind religiös-distanziert. Der weitaus größte Teil (56 Prozent) lebt säkular, d.h. Religion und auch Glaube sind für diese Gruppe bedeutungslos. Von Gleichgültigkeit bis feindschaftlicher Gesinnung gegenüber der Kirche ist alles vertreten. Selbst die Suche nach dem „Sinn des Lebens“, von der wir dachten, sie stecke in jedem Menschen, scheint im Alltag vieler keine Rolle mehr zu spielen.
Jan Loffeld beschreibt in seinem Buch „Wo nichts fehlt, wenn Gott fehlt“ genau diesen Zustand der „Gleichgültigkeit“.
Geplant sind eine Auftaktveranstaltung am 20. Februar sowie zwei Folgetermine am 06. März und 20. März 2026 jeweils freitags um halb fünf. Den genauen Ort werden wir noch bekanntgeben. Bei Kaffee oder Tee können wir für 60 bis 90 Minuten den Fragen auf den Grund gehen, die uns beim Lesen kommen. Beispielsweise:
- Wie gehen wir als Christinnen und Christen damit um, dass wir immer weniger werden?
- Was ist jedem von uns persönlich heilig im Leben und darf deswegen nicht verloren gehen?
- Wie leben wir respektvoll und gut mit Menschen in Familie und Freundeskreis, die glücklich und zufrieden ohne Glauben und Sinnsuche sind?
- Was heißt das für uns in den Gemeinden?
Jede und jeder besorgt sich das Buch selbst und liest das Buch zuhause. Bei den Terminen geht es um den Austausch über das Gelesene.
Wer Lust hat, das Buch gemeinsam mit mir und anderen Interessierten zu lesen, ist herzlich willkommen. Anmeldungen bitte bis 13. Februar per Mail an anja.dausner-hammes@t-online.de.
„Mir hat das Buch die Augen geöffnet.“
Anja Dausner-Hammes
