Kinder kommen in die Kindertagesstätte, Erstklässler beginnen ihre Schullaufbahn, ältere Schüler wechseln in höhere Klassen, nach der Schule geht es mit Ausbildung, Studium oder freiwilligen Diensten weiter. Erwachsene ziehen zuhause aus oder später noch manches Mal um; alte Menschen, die nicht mehr allein zurechtkommen, beziehen ein Zimmer in einem Altenheim.
Wie oft im Leben haben Sie schon ihren Wohnort, den Arbeitsplatz oder ihre Aufgaben, für die sie zuständig waren, gewechselt?
Immanuel Kant wird die Aussage zugeschrieben:
„Nichts ist im Leben so beständig wie die Unbeständigkeit“.
Unser Leben ist ständig im Wandel. Alles ringsherum ändert sich: Die Jahreszeiten, die Familienkonstellationen, die Beziehungen zueinander, die Bedingungen in der (Arbeits-) Welt und wir selbst verwandeln uns auch. Wir reifen an Erfahrungen, werden älter und im besten Fall besonnener.
Wie gut ist es, bei all dem Wandel, dass wir uns darauf verlassen können, dass jeden Morgen die Sonne aufgeht und ein neuer Tag beginnt.
Ein Tag, der ein guter werden kann, wenn wir uns selbst und unsere Mitmenschen wahrnehmen und ihnen freundlich, mit Respekt und Achtung begegnen. Wenn wir gut zueinander sind und uns das Leben nicht gegenseitig schwermachen.
Vielleicht denken Sie daran, wenn sie das Titelbild betrachten, das eine Freundin mir zur Verfügung gestellt hat. Sie hat im Urlaub den Sonnenaufgang fotografiert.
Ich möchte den Liedtext von Gregor Linßen dazustellen:
„Und ein neuer Morgen bricht auf dieser Erde an in einem neuen Tag, blühe in mir.
Halte mich geborgen, fest in deiner starken Hand
und segne mich, segne mich und deine Erde.“
Bitten wir Gott um seinen Segen, dass er uns alle begleite und uns Kraft gebe unsere Aufgaben zu erfüllen.
Gemeindereferentin Petra Kollmar


