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Liebe Schwestern und Brüder

Lichtblicke gesucht! - Düster scheinen so manche Perspektiven im Leben derzeit auf uns zu wirken. Probleme und Krisen scheinen zuzunehmen. Resignation und Klage helfen dabei aber nicht weiter. Vielleicht können uns die kleinen Lichtblicke neuen Mut und Hoffnung schenken. Auch wenn die Dunkelheit zu überwiegen scheint, dürfen wir Hoffnung haben. Die Wochen des Advents sind uns dafür geschenkt.

Advent meint aber nicht in erster Linie Ausruhen und Gemütlichkeit. Zunächst lädt uns der Advent zur Umkehr und Wachsamkeit ein, denn es geht um das Kommen des Herrn am Ende der Zeiten. Dafür sollen wir uns bereit machen, wenn er kommt und alles zum Guten führen will. Gleichzeitig wird unser Blick aber auch auf das Menschwerden Gottes im kleinen Kind im Stall von Betlehem gelenkt. Ich glaube, das ist der größte Lichtblick, den uns Gott geschenkt hat. In allem Dunkel und in allem Leid sind wir nicht alleine, denn Gott ist mit uns. Nichts anderes bedeutet der Name "Immanuel", der dem Gottessohn zugesprochen wird.

Ich möchte Sie einladen, in den kommenden Wochen einmal bewusst darauf zu schauen: Wo ist Gott mit uns? - Manchmal erzählen mir Menschen, die durch Trauer, Krankheit, pflegebedürftige Angehörige und manch andere Not ein schweres Schicksal zu tragen haben, dass gerade der Glaube an Gott es ist, der ihnen Halt, Hoffnung und vor allem Kraft gibt all das zu tragen. Somit legen sie ein Zeugnis für ihren Glauben ab, oft im Verborgenen und werden selbst zu einem Lichtblick für ihre Mitmenschen. Lassen wir uns von ihrem Beispiel ermutigen unseren Glauben neu zu entdecken, auf die Lichtblicke in unserem Leben zu schauen und vielleicht sogar selbst zu einem Lichtblick zu werden!

Ihr Pastor 
Christian Adams

aus acht wird eine

Fusion der Pfarreien zum Jahreswechsel

"Gemeinsam zur Mitte finden" – so heißt schon seit vielen Jahren der Pfarrbrief unserer Kath. Pfarreiengemeinschaft Vorderhunsrück. Das ist nicht nur ein schöner Name, sondern vor allem die Überschrift für ein gelebtes Miteinander, gemeinsamen Glauben und den Blick auf Christus hin. Im Rückblick können viele Menschen in unseren Pfarreien auf viele Punkte schauen, an denen der gemeinsame Glaube konkret wurde: Die Feier der Gottesdienste, die Vorbereitung und der Empfang der Sakramente, Begegnungen, Fahrten und Feste, die immer wieder Menschen zusammengeführt haben. Jetzt wird diese Gemeinschaft noch ein wenig konkreter. Nachdem das Anhörungsverfahren in unseren Räten mit einem positiven Votum durchgeführt wurde, hat unser Bischof entschieden, dass die acht Pfarreien unserer jetzigen Pfarreiengemeinschaft zum kommenden Jahreswechsel zu einer neuen Pfarrei fusionieren werden. Der Name wird dann "Vorderhunsrück St. Hildegard" lauten. Für den finanziellen und rechtlichen Kontext heißt das, dass auch die bisherigen acht Kirchengemeinden als Körperschaft des öffentlichen Rechts zur neuen Kirchengemeinde „Vorderhunsrück St. Hildegard“ im Sinne einer Gesamtrechtsnachfolge fusionieren werden. Den Wortlaut des Dekretes zur Fusion hat das Bistum im Kirchlichen Amtsblatt veröffentlicht. – Was heißt das nun konkret?

  1. Die Kirche bleibt im Dorf: Da wo sich Menschen engagieren, da wo Menschen Initiative zeigen, wird auch weiterhin lebendige Gemeinde spürbar sein. Alle unsere Kirchen behalten ihren Namen und es wird dort auch weiterhin Gottesdienste geben.
  2. Verwaltung wird gebündelt: Schon seit vielen Jahren wird es schwieriger Menschen für die Mitarbeit in den Räten und Verwaltungsgremien der Kirchengemeinden zu finden. In der neuen Pfarrei wird es dann nur noch einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat und einen Verwaltungsrat geben. Diese beiden Räte werden mit den "Lokalen Teams" zusammenarbeiten und gemeinsam die anstehenden Aufgaben erledigen. Das bedeutet, in den einzelnen Orten braucht es Engagierte, die mit offenen Augen die Menschen im Blick haben. Auf der einen Seite geht es darum zu sehen was gebraucht wird von Kirche. Welche Bedürfnisse, Nöte, aber auch Freuden gibt es? Zum anderen soll der Blick geschärft werden für Menschen, die ihre Begabungen, ihre Fähigkeiten gerne für andere einsetzen möchten. Genau aus diesen Menschen bilden sich die lokalen Teams, die für einen begrenzten Zeitraum (ca. ein Jahr oder länger) etwas Neues in den Gemeinden probieren möchten.
  3. Gemeinsam Kirche sein: Nicht nur durch die Corona-Krise ist die Zahl der Engagierten in unseren Gemeinden kleiner geworden. Oft ist es die Generation 60+ oder 70+, die das kirchliche Leben "am Laufen hält". Daher ist es uns ein großes Anliegen Kinder, Jugendliche, Familien und andere Menschen in der Lebensmitte zu gewinnen, die z. B. bei einzelnen Projekten oder längerfristig auch in den lokalen Teams oder den Räten bereit sind mitzumachen, damit kirchliches Leben auch in Zukunft weitergeht.

Zum 1. Januar 2023 wird die von den Räten beantragte Fusion vollzogen und aus unseren acht bisher bestehenden Pfarreien entsteht eine neue. Mit diesem Datum wird es dann auch nur noch einen Pfarrgemeinderat der neuen Pfarrei geben. Das bedeutet, dass die Amtszeit der in die pastoralen Gremien gewählten Mitglieder endet, es sei denn sie haben ein Mandat im Pfarreienrat, denn dieser wird zum neuen Pfarrgemeinderat der neuen Pfarrei. Dafür hatten sich die Mitglieder seinerzeit ausgesprochen, um nicht neue Wahlen durchführen zu müssen. Dieser neue Rat wählt dann ab Jahresanfang den künftigen Verwaltungsrat, der die Finanz- und Rechtsangelegenheiten der neuen Kirchengemeinde regelt. Bis zur Wahl des Verwaltungsrates hat Bischof Dr. Stephan Ackermann Herr Pfarrer Christian Adams als Vermögensverwalter für die neue Kirchengemeinde ernannt. Alle bisherigen Verträge, Vereinbarungen und Verbindlichkeiten gehen mit ihren entsprechenden Zweckbestimmungen auf die neue Kirchengemeinde über. In der Buchhaltung werden dann Kostenstellen und Innenauftragsnummern für eine entsprechende Zuführung der Mittel sorgen. Weitere Informationen folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

mitreden!

Ergebnisse der Gremienwahlen

Am ersten November-Wochenende wurden in den Pfarreien des Bistums Trier neue Räte gewählt. Ein herzlicher Dank geht an alle Kandidatinnen und Kandidaten die zur Wahl standen. Das vorliegende Wahlergebnis zeigt eine große Wahlbeteiligung. Herzlichen Dank für Ihr Mittun und Herzliche Glückwünsche den Gewählten!

Unten finden Sie die Ergebnisse der einzelnen Pfarreien.

 

Herzlich gratulieren wir den gewählten Mitgliedern der jeweiligen Räte. Besonders herzlich danken wir allen Kandidatinnen und Kandidaten. Einsprüche gegen die Wahl sind innerhalb einer Woche vom Tag dieser Bekanntgabe schriftlich unter Angaben von Gründen an den zuständigen Dechanten zu richten. Dieser hat den Einspruch zu prüfen und bis zum zweiten Sonntag nach der Wahl dem Bischöflichen Generalvikar mit seiner Stellungnahme zur Entscheidung vorzulegen.

  • Pfarrei Beulich

    St. Laurentius

    Wahlberechtigt waren 456 Katholikinnen und Katholiken.

    Gewählt haben 155 Katholikinnen und Katholiken.

    Wahlbeteiligung:  34 %

    Aufgrund des Beschlusses des zuständigen Gremiums waren 6 Personen in den Pfarrgemeinderat zu wählen.

    Gewählt wurden 4 Frauen und 2 Männer.

    Zur Wahl standen 5 Kandidatinnen und Kandidaten

    Die Wahl wurde als Persönlichkeitswahl durchgeführt.

    Die Stimmabgabe zur Wahl erfolgte in Form der allgemeinen Briefwahl.

    Gewählt wurden Elisabeth Hammes, Hildegard Schwoll, Carmen Wagner, Markus Karl, Werner Giesenkirchen & Roswitha Schneider

    gez. der Wahlvorstand

  • Pfarrei Bickenbach

    St. Stephan

    Wahlberechtigt waren 309 Katholikinnen und Katholiken.

    Gewählt haben 70 Katholikinnen und Katholiken.

    Wahlbeteiligung:  22,7 %

    Aufgrund des Beschlusses des zuständigen Gremiums waren 6 Personen in den Pfarrgemeinderat zu wählen.

    Gewählt wurden 5 Frauen und 1 Mann.

    Die Wahl wurde als Persönlichkeitswahl durchgeführt.

    Die Stimmabgabe zur Wahl erfolgte in Form der allgemeinen Briefwahl.

    Gewählt wurden Sabine Will, Carmen Mohr, Sonja Philipps-Liesenfeld, Heike Kneip, Marco Mohr & Sylvia Vogt.

    gez. der Wahlvorstand

  • Pfarrei Dörth

    St. Philippus & Jakobus

    Wahlberechtigt waren 763 Katholikinnen und Katholiken.

    Gewählt haben 271 Katholikinnen und Katholiken.

    Wahlbeteiligung:  35,5 %

    Aufgrund der Ordnung waren 4 Personen in den Kirchengemeinderat zu wählen.

    Gewählt wurden 3 Frauen und 1 Mann.

    Zur Wahl standen 4 Kandidatinnen und Kandidaten

    Die Wahl wurde als Persönlichkeitswahl durchgeführt.

    Die Stimmabgabe zur Wahl erfolgte in Form der allgemeinen Briefwahl.

    Gewählt wurden Amely Kob, Tatjana Mallmann-Kneip, Gertrud Schindowski & Klaus Schink.

    gez. der Wahlvorstand

  • Pfarrei Emmelshausen

    St. Hildegard

    Wahlberechtigt waren 2351 Katholikinnen und Katholiken.

    Gewählt haben 730 Katholikinnen und Katholiken.

    Wahlbeteiligung:  31 %

    Aufgrund des Beschlusses des zuständigen Gremiums waren 2 Personen direkt in den Pfarreienrat zu wählen.

    Gewählt wurden 2 Frauen.

    Zur Wahl standen 4 Kandidatinnen.

    Die Wahl wurde als Listenwahl durchgeführt.

    Die Stimmabgabe zur Wahl erfolgte in Form der allgemeinen Briefwahl.

    Gewählt wurden Anni Toth und Monika Gossler-Kilb.

    gez. der Wahlvorstand

  • Pfarrei Gondershausen

    St. Servatius

    Wahlberechtigt waren 811 Katholikinnen und Katholiken.

    Gewählt haben 220 Katholikinnen und Katholiken.

    Wahlbeteiligung:  27,1 %

    Aufgrund des Beschlusses des zuständigen Gremiums waren 6 Personen in den Pfarrgemeinderat zu wählen.

    Gewählt wurden 6 Frauen.

    Zur Wahl standen 5 Kandidatinnen und Kandidaten.

    Die Wahl wurde als Persönlichkeitswahl durchgeführt.

    Die Stimmabgabe zur Wahl erfolgte in Form der allgemeinen Briefwahl.

    Gewählt wurden Bärbel Brachtendorf, Elke Caspers, Renate Hammes, Marga Hoffmann, Elfriede John & Anke Rohbeck.

    gez. der Wahlvorstand

  • Pfarrei Halsenbach

    St. Lambertus

    Wahlberechtigt waren 1033 Katholikinnen und Katholiken.

    Gewählt haben 271 Katholikinnen und Katholiken.

    Wahlbeteiligung:  26,23 %

    Aufgrund der Ordnung waren 6 Personen in den Kirchengemeinderat zu wählen.

    Gewählt wurden 1 Frau und 5 Männer.

    Zur Wahl standen 6 Kandidatinnen und Kandidaten.

    Die Wahl wurde als Persönlichkeitswahl durchgeführt.

    Die Stimmabgabe zur Wahl erfolgte in Form der allgemeinen Briefwahl.

    Gewählt wurden Hans-Peter Braun, Philipp Weber, Dieter Christ, Joel Jung, Andrea & Hans-Joachim Kneip.

    gez. der Wahlvorstand

  • Pfarrei Norath

    St. Nikolaus

    Wahlberechtigt waren 922 Katholikinnen und Katholiken.

    Gewählt haben 213 Katholikinnen und Katholiken.

    Wahlbeteiligung:  26 %

    Aufgrund des Beschlusses des zuständigen Gremiums waren 10 Personen in den Pfarrgemeinderat zu wählen.

    Gewählt wurden 7 Frauen und 3 Männer.

    Zur Wahl standen 10 Kandidatinnen und Kandidaten

    Die Wahl wurde als Persönlichkeitswahl durchgeführt.

    Die Stimmabgabe zur Wahl erfolgte in Form der allgemeinen Briefwahl.

    Gewählt wurden Peter Christ, Günther Hallermann, Anja Maus, Melanie Müller, Stefanie Nick, Ellen Retzmann, Adrian Ritt, Anja Schmidt, Silvia Stahl & Gudrun Weber.

    gez. der Wahlvorstand

  • Pfarrei Sevenich

    St. Nikolaus

    Wahlberechtigt waren 206 Katholikinnen und Katholiken.

    Gewählt haben 66 Katholikinnen und Katholiken.

    Wahlbeteiligung:  32 %

    Aufgrund der Ordnung waren 4 Personen in den Kirchengemeinderat zu wählen.

    Gewählt wurden 2 Frauen und 2 Männer.

    Zur Wahl standen 6 Kandidatinnen und Kandidaten.

    Die Wahl wurde als Listenwahl durchgeführt.

    Die Stimmabgabe zur Wahl erfolgte in Form der allgemeinen Briefwahl.

    Gewählt wurden Anne Börsch, Berthold Günster, Christa Rötsch & Klaus Vogt

    gez. der Wahlvorstand