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Katholische
Pfarreiengemeinschaft
Vorderhunsrück

Bild: Martin Manigatterer, In: Pfarrbriefservice.de

Nach dem überwiegend warmen und sonnigen Sommer werden die Sonnenstrahlen in diesen Herbsttagen weniger. Die Tage werden merklich kürzer und die dunkle Jahreszeit rückt näher. Wenn sich die Sonne dann doch einmal durch die Wolken sehen lässt, wird uns ein kleiner Lichtblick geschenkt.

Der Monat November, der in besonderer Weise dem Gedächtnis der Verstorbenen gewidmet ist, beginnt gleichsam mit einem solchen Lichtblick: Mit dem Gedächtnistag Allerheiligen dürfen wir auf die Lichtgestalten der Kirche blicken, die uns auf dem Weg des Glaubens vorangegangen sind und die jetzt unsere Fürsprecher bei Gott sind: die Heiligen. Es sind Menschen "wie du und ich", die mit ihrem Leben eine Antwort auf die Frohe Botschaft gegeben haben. Ihr leuchtendes Beispiel will uns Ermutigung sein, aus dem Glauben heraus ein Leben in Heiligkeit zu führen. Der erste Johannesbrief bringt das in folgenden Worten zum Ausdruck: "Jeder, der die Hoffnung auf ihn (Gott) setzt, heiligt sich, so wie er heilig ist" (1 Joh 3, 1-3).

Negativschlagzeilen erfahren wir in diesen Tagen zu genüge - auch in der Kirche. Hier gilt es, nicht einfach alles unter den Teppich zu kehren, sondern es im Licht des Heiligen zu betrachten. Immer wieder sind wir aufgefordert, uns an Jesus Christus und seiner Botschaft auszurichten und bei Ihm Orientierung zu suchen. Das gilt für die Kirche im Großen und Ganzen, das gilt für unser Bistum in Zeiten der Reform und des Umbruchs, und das gilt ganz konkret für uns in unseren Gemeinden und auch im eigenen Leben. Wenn wir da etwas vom Licht Gottes bei uns aufleuchten lassen, in Gebet und Gottesdienst und auch im Dienst an unseren Mitmenschen, können die Menschen um uns herum vielleicht etwas von Gott erfahren, ohne dass wir ihnen eine lange Predigt halten müssen. So beschreibt es auch ein Vers aus einem Lied: "dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, dann wohnt er schon in unserer Welt" (Gotteslob 470).

Möge Gott uns solche "Lichtblicke" schenken, dass auch wir für andere zum "Lichtblick" werden können. Dazu möge Gott uns allen seinen reichen Segen schenken! 

Ihr Pastor  

Christian Adams               

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Liturgischer Kalender

Evangelium:
Joh 17, 6a.11b-19
erste Lesung:
2 Kor 6, 4-10
Antwortpsalm:
Ps 124 (123), 2-3.4-5.7-8 (R: 7a)
Evangelium:
Mk 12, 13-17
erste Lesung:
2 Petr 3, 12-15a.17-18
Antwortpsalm:
Ps 90 (89), 1-2.3-4.14 u. 16 (R: vgl. 1)

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